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Honda kündigt Elektrifizierung bis 2025 für Europa an

  • 100 Prozent der verkauften Neufahrzeuge in Europa mit elektrifiziertem Antrieb bis zum Jahr 2025
  • Premiere des Honda „e Prototype“ nächster Schritt hin zur Elektrifizierung
  • Entwicklung eines Energiemanagement-Geschäftsmodells für Europa
  • Partnerschaften mit Moixa und Ubitricity angekündigt

 

Frankfurt am Main/Genf – Honda hat heute auf dem Genfer Automobilsalon seine strategische Ausrichtung für Europa bekannt gegeben. Das Unternehmen kündigte an, bis zum Jahr 2025 in Europa 100 Prozent seiner verkauften Neufahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb auszustatten. Die Strategie erweitert die im Jahr 2017 angekündigten „Electric Vision“ von Honda, die ursprünglich vorsah, bis 2025 europaweit zwei Drittel der neuen Fahrzeuge zu elektrifizieren. 

 

„Seit unserer ersten Erklärung im März 2017 hat sich unser Fokus in Richtung Elektrifizierung deutlich verstärkt. Die Nachfrage nach sauberer Mobilität nimmt zu. Die Technologie entwickelt sich stetig weiter und die Menschen beginnen, ihre Ansicht über das Auto an sich zu ändern“, betonte Tom Gardner, Senior Vice President Honda Motor Europe, im Rahmen der heutigen Pressekonferenz auf dem Genfer Automobilsalon.

 

Enthüllung des Honda „e Prototype“

Der „e Prototype“ ist ein Meilenstein im Rahmen der Elektromobilitätsstrategie von Honda und gibt einen konkreten Ausblick auf das erste Elektrofahrzeug des Unternehmens für den europäischen Markt. Als Fahrzeug für das urbane Umfeld konzipiert, verfügt der „e Prototype“ über eine Reichweite von über 200 km und besitzt eine Schnellladefunktion, mit der der Akku innerhalb von 30 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen wird. Zugleich ermöglicht der Prototyp dank leistungsstarkem Elektromotor, der die Hinterräder antreibt, ein besonders dynamisches Fahrerlebnis.

Die Serienversion des Honda „e Prototype“ wird im Laufe des Jahres vorgestellt.

Ab Sommer können in ausgewählten europäischen Märkten Fahrzeuge reserviert werden.

 

Fokus auf Hybridtechnologie

Die i-MMD Hybridtechnologie (intelligent Multi-Mode Drive) von Honda wurde Anfang 2019 mit dem neuen CR-V Hybrid erfolgreich in den Markt in Europa eingeführt. Hybridtechnologie wird für Honda eine wesentliche Rolle bei der Zielerreichung einer hundertprozentigen Elektrifizierung bis 2025 spielen.

 

Entwicklung eines Energiemanagement-Geschäftsmodells für Europa geplant

Honda präsentierte im Rahmen der Pressekonferenz in Genf auch erste Details seiner Pläne hinsichtlich der Implementierung eines Geschäftsmodells zur Entwicklung von Energiemanagement-Lösungen für Europa.

Auf der IAA in Frankfurt 2017 präsentierte Honda erstmals das bidirektionale „Power Manager“-Ladekonzept. Honda beabsichtigt, ein Portfolio von Energiemanagement-Produkten und -Services aufzubauen, das umfassende Lösungen für Kunden mit Elektrofahrzeugen und für Energiedienstleister in Europa bietet.

„Dies ist ein bedeutender Schritt für Honda. Unser Ziel ist es, branchenführende Innovationen durch die Einführung von Energie-Services zu liefern, um einen Mehrwert für Netzbetreiber und für Kunden mit Elektrofahrzeugen zu schaffen“, erklärte Gardner.

 

Honda arbeitet gemeinsam mit dem Ladeinfrastrukur-Spezialisten EVTEC an seiner bidirektionalen „Power Manager“-Technologie – die kompatibel mit Elektrofahrzeugen wie dem Honda „e Prototype“ ist – und plant in den kommenden Jahren eine serienreife Version anzubieten.

 

Honda kündigte in Genf zudem die Kooperation mit zwei weiteren Partnern an:

 

– Moixa, ein auf Technologien zur Zusammenführung von Energie („resource aggregator“) und Energiemanagement spezialisiertes Unternehmen.

 

– Ubitricity, ein führender Anbieter von Ladelösungen, der innovative Ansätze für das flächendeckende Laden im urbanen Umfeld bietet.

 

Im nächsten Schritt werden Machbarkeitsstudien für diese Technologien in London (Großbritannien) und Offenbach (Deutschland) durchgeführt. Ankündigungen zu weiteren Entwicklungen sind im Laufe des Jahres geplant.

 

 

Über Moixa

Moixa (www.moixa.com) ist das führende Unternehmen in Großbritannien im Bereich „Smart Battery“. Moixa produziert „Smart Batteries“ und GridShare-Software, um das intelligente Laden von Batterien und Elektrofahrzeugen zu ermöglichen. GridShare® verwaltet mehr als 50 Megawattstunden (MWh) Batteriekapazität in Haushalten in Großbritannien und Japan – und bildet damit eines der größten virtuellen Elektrizitätswerke der Welt. Die Software verwendet künstliche Intelligenz, um das tägliche Laden zu lernen und zu optimieren. Dabei werden CO2-arme Ressourcen und Tageszeittarife genutzt. Die GridShare-Plattform ermöglicht es Versorgungsunternehmen außerdem, Batterien und große Flotten von Elektrofahrzeugen zusammenzufassen und zu verwalten, um zusätzliche flexible Services anzubieten.

Moixa wurde kürzlich aus 13.900 Unternehmen als ein „Global Cleantech 100“-Unternehmen ausgewählt und hat in den vergangenen zwei Jahren mehr als 16 Millionen Britische Pfund an Fördergeldern erhalten, einschließlich Investitionen von führenden Unternehmen in Japan. Das Unternehmen verfügt über eine unübertroffene Erfolgsbilanz im Bereich der Stromspeicherung, hat über zwölf Jahre Erfahrung in der Forschung, Zuschüsse und Pilotprojekte in Höhe von sechs Millionen Britische Pfund und verfügt über mehr als 20 Patente in den Bereichen Smart Storage und Optimierungstechnologien für Elektrofahrzeuge.

 

Über Ubitricity – Gesellschaft für verteilte Energiesysteme mbH

Als Knut Hechtfischer und Dr. Frank Pawlitschek Ubitricity (www.ubitricity.com) im Jahr 2008 gründeten, war es ihr Ziel, Elektrofahrzeuge (EV) mit Energie aus erneuerbaren Quellen überall dort aufladen zu können, wo sie geparkt werden. Heute ist das Unternehmen einer der führenden Anbieter von intelligenten Lösungen für das Laden von Elektrofahrzeugen und der entsprechenden Verrechnung. Ubitricity kombiniert technisches Know-how, wie die Entwicklung des mobilen Stromzählers, mit den Möglichkeiten der Digitalisierung. Das Ergebnis sind technisch vereinfachte und günstigere Ladestellen, wodurch eine flächendeckende Erweiterung der Ladeinfrastruktur mit Straßenleuchten ermöglicht wird. Darüber hinaus löst dieser Ansatz die Schwierigkeiten der fahrzeugspezifischen Abrechnung für die Fuhrparkverwaltung und die Immobilienbranche. Die mobilen Stromzähler ermöglichen auch die Umwandlung von Elektrofahrzeugen in intelligente Speicher für das Stromnetz – eine Schlüsselkomponente für die Entwicklung erneuerbarer Energien.

  

Beim Honda „e Prototype“ handelt es sich um einen unverkäuflichen Prototyp, deshalb können keine Angaben zu Kraftstoffverbrauch und CO2-Emission gemacht werden.

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